Warum der Ankauf gebrauchter Microsoft-Lizenzen für Systemhäuser ein aktuelles Thema ist
Ausgaben für Software, Apps und Cloud-Dienste machen in Unternehmen mittlerweile bis zu 30 Prozent ihrer Gesamtkosten aus. Tendenz steigend, denn Prognosen gehen davon aus, dass die Kosten in Zukunft weiter wachsen – jährlich um rund 7 Prozent und damit schneller als Inflation und Umsatz. Systemhäuser und IT-Dienstleister kennen das Problem und bekommen den Druck zu spüren, unter dem ihre Kunden stehen. Gleichzeitig lassen sie ungenutzt, wenn Migrationen, Konsolidierungen oder Strategiewechsel zu einem Überhang an betrieblichen Lizenzen führen. Der Microsoft-Distributor MRM erinnert daran, dass es sich lohnt, diese Assets zu erfassen – und an MRM zu verkaufen.
Budget aus Altbeständen zurückholen
Microsoft-Lizenzen, die nicht mehr aktiv genutzt werden, haben einen Marktwert. Wer diese Bestände systematisch erfasst und veräußert, kann für seine Kunden Budget zurückführen, das neue Investitionen gegenfinanziert. Denn was auf Kundenseite als „Altbestand“ brachliegt, ist wirtschaftlich betrachtet gebundenes Kapital.
Ein Blick auf aktuelle Ankaufspreise macht das deutlich: Für Office 2024 Standard zahlte MRM einer Kommune im März diesen Jahres 148 Euro pro Lizenz. Damit wird selbst bei kleineren Beständen schnell ein relevanter Betrag frei – bei größeren Umgebungen entsprechend mehr. Beispiel hierfür ist die AOK Niedersachsen, die 2.000 nicht mehr benötigte Office-Pakete an MRM verkaufte – mit einem fünfstelligen Rückfluss ins IT-Budget. adelphi, ein Thinktank für Klima und nachhaltige Entwicklung, fragte sich „Was tun mit Exchange-, Office- und CAL-Lizenzen, die niemand mehr braucht?“ Statt sie im digitalen Abstellraum zu vergessen, übergab man sie an MRM und verwendete den Erlös auf den unumgänglich gewordenen Gang in die Cloud. Für Systemhäuser ergibt sich daraus ein zusätzlicher Hebel in der Kundenberatung. Neben Beschaffung und Betrieb wird der Umgang mit bestehenden Lizenzbeständen zum Thema. Wer hier aktiv wird, kann Kosten senken, Projekte ermöglichen und sich mehrwertstiftend in die Planung seiner Kunden einbringen.
Hybride IT-Strategien: Warum gebrauchte Software auch in Cloud-Umgebungen relevant ist
Felix Reichlmair, Head of Sales bei MRM Distribution, sieht die Rolle gebrauchter Microsoft-Prodzkte ebenso auch als Aktivposten in Cloud-Umgebungen. „Überall fehlt es Firmen an Geld. Da ist es nicht logisch, Cloud-only einzuführen und sich immer weiter steigenden Gebühren auszusetzen“, argumentiert er. Stattdessen sollten IT-Häuser zu hybriden Lösungen raten – und auch hier mit Office- und Server-Lizenzen aus zweiter Hand arbeiten. „Während reine Miet-Modelle laufende Kosten verursachen, amortisieren sich gebrauchte Kauflizenzen nach zwei bis drei Jahren, verbleiben als Asset im Unternehmen und schaffen einen potenziellen Wiederverkaufswert.“ Der Unterschied von Cloud-only zu hybrid: Einsparungen von 30 bis 40 Prozent – plus lukrative Margen für die Vermittlung der Gebrauchten.
Supportende Office und Exchange 2016/2019: Gebrauchtsoftware als Upgrade-Option
Zu Gebrauchtsoftware rät Felix Reichlmair auch, wenn Unternehmen nach dem Supportende von Office und Exchange 2016/2019 unter Handlungsdruck geraten: „Als IT-Dienstleister tun Sie Ihren Kunden einen echten Gefallen, wenn Sie sie auf wiederverwendbare Office-2024-Lizenzen upgraden. Neulizenzen sind unnötig teuer und zu einem vollständigen Wechsel in die Cloud kann man guten Gewissens nicht raten. Gebraucht bietet die wirtschaftlichste Möglichkeit, Modernisierung umzusetzen!“ Damit Kompatibilitäten stimmen, alles auditsicher und rechtkonform abläuft und Kunden funktional vom optimalen Mix profitieren, unterstützen die Microsoft-Experten von MRM mit umfassender Beratung.
Ankauf und Einkauf gebrauchter Software wird damit zum Gegenstück eines „fully Cloud“-Ansatzes – und zu einem Instrument, mit dem Systemhäuser steigende IT-Kosten aktiv eindämmen können. Wer den Lifecycle von Microsoft-Lizenzen ganzheitlich betrachtet, wirkt auf einen der größten IT-Kostenfaktoren im Unternehmen – und schafft neben Einsparungen zusätzliche Budgets.
Veröffentlicht in der ITBusiness.
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