IT-Abteilungen stehen 2025 vor einer Reihe bekannter Herausforderungen: Von fortschreitender „Cloudifizierung“ und digitaler Aufrüstung bis zur Sicherung der Cyber Security – es gibt wieder viel zu tun! Und das kostet. Da kommt es ungelegen, dass Microsoft 2025 erneut die Cloud-Gebühren erhöht. Wege aus der Preisspirale des Software-Herstellers beschreibt Melanie Achten, Geschäftsführerin beim Microsoft-Händler MRM Distribution.
Cloud-Modell mit hohem Sparpotenzial
Wer als Unternehmen in die Microsoft-Cloud migriert, braucht maßgeschneiderte Lösungen. Wer dabei auf das Budget schauen muss, sollte sein Modell so maßschneidern, das Preisanpassungen durch Microsoft möglichst wenig schaden. Melanie Achten hat sich schon als Leiterin Software Vertrieb und Lizenzmanagement beim Systemhaus Bechtle mit diesem Thema beschäftigt. Die ehemalige Top-Managerin wechselte im August 2024 in die MRM-Geschäftsführung. Gereizt hat sie, dass der Distributor wiederverwendbare Microsoft-Produkte handelt – also Software, die bereits im geschäftlichen Umfeld verwendet wurde. „Ein nachhaltiger Ansatz, denn diese voll funktionsfähigen Lizenzen finden in anderen Unternehmen erneut Verwendung“, erklärt sie. „Zum Beispiel da, wo ohne Cloud gearbeitet wird und in Organisationen, in denen zwar M365 genutzt wird, aber nicht für jeden ein Muss ist.“ Denn nicht jeder Mitarbeitende und nicht jeder Server muss als Online-Dienst angebunden werden. „Überall da, wo das nicht nötig ist, entwickeln wir mit unseren Zweitlizenzen optimale M365-Lösungen.“ Die hybriden Modelle erfüllen alle Anforderungen an eine moderne Infrastruktur – auch auf lange Sicht – und entlasten IT-Budgets jährlich um etwa 30 bis 70 Prozent.
Refinanzierung der Migration
Die Software-Expertin weiß, dass beim Wechsel in die Cloud oder auf eine neuere Version oft vernachlässigt wird, welche Vermögenswerte dann in der IT-Abteilung brachliegen. „Bis zu ihrem Supportende sind Office-Pakete, Server und CAL bares Geld wert. Wer sie nicht veräußert, bindet hohe Kapitalwerte im Unternehmen und übersieht, dass damit andere Projekte refinanziert werden können.“ Solche Bestände kauft MRM Distribution auf, splittet sie und verkauft die Volumenlizenzen günstig weiter.
Dass sich ein Verkauf lohnt, zeigt ein typisches Kundenbeispiel: Von einem Unternehmen mit 350 Büroangestellten übernahm MRM kürzlich 350 Windows-Betriebssysteme, Office-2024-Pakete sowie Windows-, Exchange- und SharePoint-Server. Der Distributor zahlte dem Unternehmen etwa 60.000 Euro.
Ein weiteres Beispiel ist die AOK Niedersachsen. Hier hatte man zu Beginn der Pandemie 2000 Laptops mit Office 2019 ausgestattet für das Arbeiten im Homeoffice. 2023 kehrten viele Mitarbeitende in ihre Büros zurück, die Lizenzen wurden nicht mehr benötigt und an MRM veräußert. Das brachte der IT-Abteilung eine Budgetaufstockung um 24.000 Euro.
Anfragen lohnt sich
Könnte Melanie Achten IT-Verantwortlichen einen Rat geben, wie die Herausforderungen des Jahres 2025 zu meistern sind, wäre es sicherlich dieser: „Sprechen Sie mit uns, bevor Sie Ihre Cloud-Migration planen. Unsere Lizenzprofis finden für Sie die optimale M365-Lösung – und einen Weg zur Refinanzierung Ihrer Investition.“
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