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While we were sleeping

Die Corona-Krise hat den Bedarf an Workplace- und Collaboration-Lösungen massiv angetrieben. Generell hat die Wirtschaft eine regelrechte Technik-Euphorie erfasst: Bis 2022 sollen die globalen Ausgaben für Unternehmens-IT auf über 4.296 Milliarden Dollar[1] anwachsen – 5,5 Prozent mehr als 2021. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erhöhen ganze 48,4 Prozent der Entscheider[2] ihre IT-Budgets.

Angesichts dieser Zahlen könnte man sich die Frage stellen, ob die Digitalisierung größtenteils verschlafen wurde, denn vor allem große Unternehmen arbeiten nicht erst seit der Pandemie über verschiedene Standorte vernetzt oder müssen Außendienst-Mitarbeiter über ihre IT-Infrastruktur bedienen.

Gleichzeitig hat die Mehrheit der IT- und Unternehmensverantwortlichen, rund 45,2 Prozent, wiederum geplante IT-Projekte umgesetzt – trotz Pandemie. 13 Prozent haben laufende Vorhaben sogar beschleunigt[3].

[1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/703143/umfrage/weltweite-it-ausgaben/

[2] https://www.capgemini.com/de-de/news/it-trends-studie-2021-it-budgets-steigen-trotz-pandemie/

[3] https://www.capgemini.com/de-de/wp-content/uploads/sites/5/2021/02/IT-Trends-Studie-2021.pdf

 

MRM Distribution CEO Ernesto Schmutter und Sales Director DACH Christian Bedel zu den Herausforderungen von New Work und IT Trends.

Der Future Workplace – Arbeitsplätze im Umbruch

Beinahe die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung – das sind fast 19 Millionen deutsche Erwerbstätige – arbeiteten während der Corona-Pandemie im Homeoffice. Remote-Arbeiten wird über die kommenden Jahre bei vielen Unternehmen Standard sein. Die Experten von BITKOM[1] schätzen, dass 14,7 Millionen Berufstätige nach der Corona-Pandemie voraussichtlich ganz oder teilweise von zuhause oder unterwegs arbeiten.

Unternehmen müssen dementsprechend die Leistungsfähigkeit der IT-Infrastruktur und Netzwerke anpassen, damit Mitarbeiter von unterwegs oder außerhalb des Büros auf das Firmennetzwerk zugreifen können (Quelle: Capgemini). Kurzfristig werden diese initialen Anschaffungskosten viele IT-Budgets belasten. Langfristig werden die Kosten für Geräte- und Software-Management steigen, weil mehr Mitarbeiter als je zuvor firmeneigene Computer zuhause nutzen werden, die die Unternehmen zur Verfügung stellen müssen. Ausgaben, die refinanziert werden müssen – beispielsweise über den Verkauf gebrauchter Softwarelizenzen.

[1] https://www.bitkom.org/Themen/Corona/Homeoffice-in-Zeiten-der-Corona-Pandemie

Software Lifecycle Management entlastet das IT-Budget

Die meisten IT-Trends hängen von einem massiven Ausbau der IT-Infrastruktur ab. Angesichts der bevorstehenden finanziellen Herausforderung erkennen immer mehr Unternehmen, dass Ressourcen durch den „Rückbau“ von IT auch freigesetzt werden können. Vor diesem Hintergrund wird Software Lifecycle Management zu einer der wichtigsten Finanzierungsstrategien in denjenigen Unternehmen, die aus moderaten Budgets das Maximum an Digitalisierung herausholen müssen.

Beim Software Lifecycle Management wird Software identifiziert, die keinen Nutzen mehr für das Unternehmen hat und deren „Lebenszyklus“ innerhalb jenes Unternehmens deshalb beendet ist. Diese brachliegenden Anwendungen können beim Weiterverkauf in hohe liquide Mittel verwandelt werden.

Fazit: Nicht alle IT-Trends passen zu jedem Unternehmen

Trotz zwei Jahren Coronakrise erleben Modernisierung und Digitalisierung einen kräftigen Schub nach vorne. Ein „One-for-all“ Rezept gibt es für das Mitreiten auf der Welle nicht. Was für den einen die Cloud ist, ist für den anderen Hybrid- oder On-Premises Software. Ihr Systemhaus berät Sie dahingehend, und bei der MRM kommen sie in direkten Kontakt mit erfahrenen Ankäufern von Gebrauchtsoftware oder kaufen über ihr Systemhaus gebrauchte Software bei uns an.

29. Oktober 2021